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Hier in der Universität Würzburg wurde die Meister-Eckhart-Gesellschaft aus der Taufe gehoben.

Foto: hajotthu

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 11 / 23      L E K T Ü R E    K L O S T E R    H E I L I G K R E U Z T A L

3. bis 5. November 2023

Kloster Heiligkreuztal

 

Freitag, 03. (18 Uhr) – Sonntag, 05. Nov. 2023 (13 Uhr)

 

Anmeldung bis 12. Oktober 2023

 

Lektüre und Kontemplation mit Texten von Meister Eckhart

 

Meister Eckhart und die Frage nach dem „Ich“

Welche Rolle spielt das „Ich“ in personalen Transformationsprozessen? 

Seminargebühr: 150,– Euro

VP im EZ mit Etagendusche/-WC: 132,– Euro

VP im EZ mit Dusche/WC: 158,– Euro

VP im DZ mit Etagendusche/-WC: 112,– Euro

VP im DZ mit Dusche/WC: 138,– Euro

Leitung:

Siegfried Rombach M.A., Kirchzarten Philosophie und Theologie, Geistlicher Begleiter

Ines Rombach, Kirchzarten Pädagogin, Ausbildung in Seelsorge, Weiterbildung Kunsttherapie

Bild: © Ines Rombach, Stille 2019 Gouache/Pastellkreide auf Papier
2023

 6 / 23      T E O L O G I S C H E S   S E M I N A R      B E N S B E R G

3. bis 4. Juni 2023
Sa. 14.00 Uhr – So. 14.00 Uhr
“Die wichtigste Stunde ist immer die gegenwärtige.”
Meister Eckharts Leben und Werk

Theologisches Seminar
Referent: Prof. Dr. Freimut Löser, Universität Augsburg
Teilnahmebeitrag: 170 €, Rabat
Ort: Bensberg

In Zusammenarbeit mit der Meister-Eckhart-Gesellschaft veranstaltet die Thomas-Morus-Akademie das wissenschaftliche Seminar “Die wichtigste Stunde ist immer die gegenwärtige.” Meister Eckharts Leben und Werk. Das Seminar findet am Sa. 3. bis So. 4. Juni 2023 in Bensberg statt. Im Zentrum stehen das Leben und Werk Meister Eckharts sowie seine deutschen und besonders die gerade neu entdeckten Schriften. Verantwortlich ist: Prof. Dr. Freimut Löser, Präsident der Meister-Eckhart-Gesellschaft und Leiter der Arbeitsstelle der Universität Augsburg für religiöses Schrifttum des Mittelalters.

Die Tagung steht allen Interessenten offen und wird incl. Übernachtung und Verpflegung 170 EUR, für Studierende  85 EUR kosten. Sie können sich über die Internetseite der TMA anmelden und sich gerne persönlich an uns wenden: Karin Dierkes, Referentin für Theologie und Philosophie: dierkes@tma-bensberg.de oder

TMA, Tel: +49 (0) 22 04 408-472.

3-4 June 2023

Sat. 2 p.m. – Sun. 2 p.m

"The most important hour is always the present."

Meister Eckhart's life and work

Theological Seminary

Speaker: Prof. Dr. Freimut Löser, University of Augsburg

Participation fee: €170, discount

Location: Bensberg

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 4 / 23           T A G U N G   F R E I B U R G  i.  B R E I S G A U

Diese Tagung im Frühling 31.03.-2.04.2023 hat das Thema "Predigt und Bibel in Kloster und Welt: Meister Eckhart im Kontext von Tradition, Rezeption und Produktion im 14. Jahrhundert".

 

Die Tagung wird organisiert in Kooperation der MEG mit den Lehrstühlen Schiewer und Racha Kirakosian (http://portal.uni-freiburg.de/germanistische-mediaevistik) und dem Akademienprojekt von Freimut Löser „Der Österreichische Bibelübersetzer“ der Bayrische Akademie der Wissenschaften (https://bibeluebersetzer.badw.de/das-projekt.html)

This conference from 31.03-2.04 2023 will deal with "Homily and Bible in Monastery and World: Meister Eckhart in the Context of Tradition, Reception and Production in the 14th Century".

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2022

 10 / 22           T A G U N G   W I E N

2022, Oktober

Meister-Eckhart-Jahrestagung | Wien

Diese Tagung im Herbst vom 13.-15. Oktober 2022 hatte das Thema "Meister Eckhart und die Phänomenologie". 

Zur Galerie der Tagung

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2022, März

Meister-Eckhart-Jahrestagung | München

Diese Tagung vom 24.-27. März 2022 findet statt zum Thema „Meister Eckhart heute. Übersetzen, übertragen, neu entdecken“. Die Tagung ist in der Katholischen Akademie stattgefunden, ganz in der Nähe des Englischen Gartens.

In der Zeitschrift der katholischen Akademie in Bayern
›zur debatte‹, Jahrgang 52 Heft 4/22 ist ein kleiner Bericht erschienen; nach dem neuen Modus der Zeitschrift findet sich im Online-Teil auf den Seiten 167–179 auch 
eine ausführlichere Dokumentation.

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2021

2021

Meister-Eckhart-Online | Coronajahr

 

Aufgrund der Pandemie musste die für München geplante Tagung zum Thema "Der unbekannte Eckhart" auf das Jahr 2022 verschoben werden. Dennoch gab es eine Reihe von online basierten Tätigkeiten der Gesellschaft, angefangen von online-Vorstandssitzungen bis hin zum Angebot, im November und Dezember online-Lektüren für Interessierte anzubieten.

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Eckhart Forschungsstelle, Erfurt, 2021

2020

2020

Meister-Eckhart-Jahrbuch 14 erschienen

Thema dieses Bandes ist "Meister Eckhart in Köln", herausgegeben von Freimut Löser, Sprache und Literatur des Mittelalters, Universität Augsburg, Regina D. Schiewer, Forschungsstelle für geistliche Literatur des Mittelalters an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und Andreas Speer, Direktor des Thomas-Instituts der Universität zu Köln.

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2019

2019

Meister-Eckhart-Jahrbuch 13 erschienen

Thema dieses Bandes ist "Von Meister Eckhart bis Martin Luther", herausgegeben von Volker Leppin, Universität Tübingen und Freimut
Löser, Deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters, Universität Augsburg.

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2018

Internationale Jahrestagung in Köln 2018 "Meister Eckhart in Köln"

Zeit: Donnerstag, 15. März bis Sonntag, 18. März
Ort: Amélie Thyssen Auditorium | Fritz Thyssen Stiftung, Apostelnkloster 13-15, D-50672 Köln

Veranstaltet vom Thomas-Institut der Universität zu Köln in Verbindung mit der Meister Eckhart Gesellschaft.

Wissenschaftliche Leitung und Organisation:
Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Speer, Direktor des Thomas-Instituts der Universität zu Köln (verantwortlich)
Dr. Maxime Mauriège, Beauftragter für das Meister Eckhart-Archiv am Thomas-Institut
Prof. Dr. Freimut Löser, Lehrstuhl für Deutsche Sprache & Literatur des Mittelalters, Universität Augsburg

Meister Eckharts Kölner Jahre stehen zumeist ganz im Schlagschatten des Prozesses, der gegen ihn in dieser Stadt seinen Ausgang nahm. So findet sein Wirken als Lektor am dominikanischen Generalstudium in Köln über das bloße Faktum hinaus kaum Beachtung, während seine dortige Predigttätigkeit häufig im Lichte des Prozesses wahrgenommen wird. Hierzu bieten die Prozeßdokumente reichen Anlaß und ebenso Eckharts Verteidigungsschriften. Nicht zuletzt hat die von Joseph Quint gewählte Editionsstrategie zu einem Bild des Kölner Eckhart beigetragen, das in wesentlichen Teilen von den Häresievorwürfen gegen den Meister geprägt ist.

Diese Leserichtung vom Ende her ist – ungeachtet ihrer Verdienste für die philologische Evidenz – nicht zuletzt deshalb problematisch, da die auf diese Weise intendierte oder gar erzeugte Teleologie nicht zwangsläufig mit den Intentionen und Fakten übereinstimmen muß, die Eckharts letztes großes Wirkungsfeld in Köln bis zum Beginn des Prozesses charakterisieren. Wodurch sind diese Jahre geprägt? Auffällig ist, daß Eckhart seine Kölner Predigttätigkeit offenbar systematisch angelegt hat. Hiervon zeugen die zahlreichen Bezugnahmen auf Themen, Orte und Anlässe. Gibt es einen Kölner Predigtzyklus, wie ist dieser im Kirchenjahr einzuordnen und wie steht es um die Datierung?

Auffällig sind auch die vielfältigen Bezüge auf Paris. Offensichtlich setzt sich Eckhart noch intensiv mit den scholastischen Debatten an der Sorbonne auseinander. Wer sind seine potentiellen Gesprächspartner? Lassen sich hier Unterschiede zu seiner Pariser Zeit als Student, Lektor und Magister feststellen? Gibt es besondere theologische Themen in den Kölner Predigten? Gibt es darin Anzeichen für Diskontinuitäten mit seinen früheren Lehren? Wie steht es um die relative, wie um die absolute Chronologie der Texte? Kann man von einer Entwicklung Eckharts oder gar von einem ‚Spätwerk‘ sprechen? Wie spricht Eckhart konkret in Köln? Welche Hinweise gibt es auf den Zusammenhang zwischen Schreibsprache und Oralität sowie auf den Dialekt? Wer liest wann in welcher Form und in welcher Zusammenstellung die Kölner Texte? Hier stellt sich die Frage von Rezeption und Redaktion. Was läßt sich über die Wirkung der Kölner Texte sagen? Wie weitreichend sind sie? Fungiert Köln als Schaltstelle einer Verbindung zu den Niederlanden?

Zudem bieten Eckharts eigene Übersetzungen zentraler Passage seiner Kölner Predigten ins Lateinische im Rahmen seiner Verteidigung einen Zugang zur Terminologie und zum Zusammenhang von lateinischem und deutschem Werk. Schließlich stellt sich die Frage nach dem historischen Kontext von Eckharts Kölner Zeit: die Situation und Form der Seelsorge, das dominikanische Generalstudium und die deutsche Dominikanerschule, der Einfluß Alberts des Großen, die Stellung der Dominikaner in der Stadt und im Verhältnis zu den anderen Orden sowie zum Erzbischof von Köln. Was ergibt der Vergleich mit anderen volkssprachigen Texten aus Köln (etwa den ‚Kölner Klosterpredigten‘)? Darf man ein ‚Eckhart-Publikum‘ in Köln annehmen? Lassen sich Spuren von Eckharts Tätigkeit auch außerhalb der Predigten und Prozeßmaterialien (etwa in Texten wie ‚Meister Eckharts Wirtschaft‘) finden? Lassen sich Schüler Eckharts (z.B. Tauler, der im Kölner Dominikanerinnenkloster St. Gertrud gepredigt hat) oder Kölner „Eckhartisten“, d.h. Anhänger des Meisters identifizieren und somit Hinweise auf eine mittelbare Überlieferung finden? Wie steht es mit Kölner häretischen Kreisen und speziellen Seelsorgestrategien?

Ziel der Tagung ist eine differenzierte Sicht auf Meister Eckharts Kölner Zeit und eine sorgfältige Spurensuche in den historischen, philosophisch-theologischen und institutionellen Milieus. Die methodische Epoché mit Blick auf den Prozeß bedeutet nicht, daß dieses viel diskutierte und in den letzten Jahren durch die Veröffentlichung der Materialien in den Acta Eckhardiana umfassend erschlossene Thema ausgeblendet werden soll. Die methodische Beschränkung auf die Kölner Zeit bis zum Beginn des Prozesses soll jedoch den Blick auf die Fragen und Zusammenhänge öffnen, die angesichts dieses alles dominierenden Ereignisses bislang nur wenig Aufmerksamkeit gefunden haben und daher weithin unerforscht sind.

2018
2017

2017

Jahrestagung "Von Meister Eckhart bis Martin Luther" (10. - 12. März), München

In Zusammenarbeit mit Katholische Akademie in Bayern.

Zeit: Freitag, 10. März bis Sonntag, 12. März
Ort: Katholische Akademie in Bayern, Kardinal Wendel Haus, Mandlstr. 23, 80802 München
 

Martin Luther und die deutsche Mystik – dieses Verhältnis ist zwar zum Teil recht gut erforscht, häufig aber zu wenig beachtet. Wirkliches Neuland allerdings betritt, soweit wir das sehen können, die angekündigte interdisziplinäre Tagung über die Beziehung zwischen Meister Eckhart und Martin Luther. Bereits zum fünften Mal führen die Meister-Eckhart-Gesellschaft (MEG) und die Katholische Akademie Bayern eine Tagung zu Meister Eckhart gemeinsam durch.

Behandelt werden sollen „Berührungen, Vermittlungen, Kontraste“ jenseits einer zeitlichen Schiene oder gar einer teleologischen Linie. Vermittler oder Texte, die zeitlich zwischen Eckhart und Luther liegen, kommen deshalb ebenso in den Blick wie mögliche Entwicklungen, von denen Berührungspunkte oder Kontraste Zeugnis geben.

Schließlich wird zu fragen sein, ob und wie sich der interkonfessionelle Dialog und die ökumenische Dynamik vertiefen können, wenn diese beiden Personen in unmittelbarer, gegenseitiger Perspektive stehen. Waren beide doch Theologen und Prediger, Denker und Philosophen, Reformer und Mystiker.

Prof. Dr. Freimut Löser, Präsident der MEG
Prof. Dr. Volker Leppin, Mitglied des Beirats der MEG
Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor

2016 

 
Meister-Eckhart-Tage | Schmuck-Nadel

 

Vom 28. September bis zum 1. Oktober 2016 fanden in Erfurt zum zweiten Mal die Meister-Eckhart-Tage statt. Über die Veranstaltung hat der Vizepräsident der Gesellschaft, Prof. Dr. Dietmar Mieth einen kurzen Bericht verfasst.
Außerdem hat er bei der Erfurter Designerin Wolff-Brinckmann  eine Schmucknadel zum Thema "Weinblüte" mit der Aufschrift "Flores mei fructus" in Auftrag gegeben, dessen Ergebnis hier eingesehen werden kann.

Bibliographie

 

Die Eckhart-Gemeinde darf sich freuen. Der Kohlhammer Verlag hat angekündigt, dass dieses Jahr im 4. Quartal zwei weitere Ausgaben des 2. Halbbandes des vierten Bandes der Ausgabe der Deutschen Werke erscheinen werden, umfassend die Lieferungen 3-4 und 5-6 (S. 783-1038). Die letzte Lieferung 2003 endete mit den ersten Seiten zu Predigt 110.
Erschienen sind schon die erste Studienausgabe der Edition, beginnend mit den lateinischen Werken und der 10. Band des Jahrbuches, basierend auf den Vorträgen der Tagung der Gesellschaft in München im Jahr 2014. Außerdem werden bald die Lectura Eckhardi IV nachlesbar sein.
83 Einträge für das Jahr 2016 sind hinzugekommen sowie zwei Nachträge für 2015 (Bizior-DombrowskaDourado) und 2012 (KriegerMcGinn) und je einen für 20132011 (von Soto-Bruna), 2009 (Borges) und 1999 (Fox) - teilweise mit Text. Damit sind aktuell 2.514 Einträge (Artikel, Bücher, Medien etc.) von 1.168 AutorInnen seit 1995 erfasst (einschließlich der Titel von 63 Aufsatzsammlungen).

Tagungsbericht Hamburg | Bibliographie

Der Bericht zur Hamburger Tagung, verfasst von Freimut Löser und Janina Franzke, liegt nun vor. Die Fotos der Vortragenden sind Herrn Johannes Soth zu verdanken, bei dem auch das alleinige Copyright liegt.
48 Einträge sind zur Bibliographie hinzugekommen, die sich wie folgt verteilen: 2016 (11), 2015 (26), 2013 und 2008 (je 2) sowie Nachträge zu 201220092007200620052002 und 1995. Einige Ergänzungen wie Nachdrucke / Neuauflagen oder Rezensionen wurden hinzugefügt. Insgesamt liegen damit 2.372 Titel von 1.124 Autoren und Autorinnen vor.

Hamburg 2016

 

Das Programm für die Internationale Tagung der Universität Hamburg und der Katholischen Akademie Hamburg in Zusammenarbeit mit der Meister-Eckhart-Gesellschaft und dem Hamburger Dominikaner-Konvent SS. Johannis im 800. Jahr der Gründung des Dominikanerordens liegt nun vor. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist eine Anmeldung (bis zum 6. Januar 2016) erforderlich. Diese und das Programm können hier heruntergeladen werden.

2016
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Foto: Holger Jakobi,

tag-des-herrn.de

2015

2015

Bibliographie

 

Wie bereits im März angekündigt, wurde die Bibliographie wieder einmal überarbeitet. Dabei wurden knapp 130 Einträge (und ihre Autoren) entfernt, bei denen es sich lediglich um Übersetzungen von Sekundärliteratur zu Eckhart handelte (interessanterweise ändert sich dadurch die internationale Quote nur marginal). Die Übersetzungen seiner Werke bleiben davon unberührt. 81 Einträge sind neu hinzugekommen, 11 davon Nachträge zu 1999 bis 2014 (s. Feed). Insgesamt sind aktuell 2.323 Beiträge (davon 1.293 in den 34 nicht-deutschen Sprachen) von 1.103 Autoren und Autorinnen sowie 58 Aufsatzsammlungen verzeichnet.
Ebenso wurden die Kopfeinträge am Anfang der chronologischen Dateien (1995 bis 2015) zu Mehrfachausgaben, 2. Auflagen und Erstausgaben entfernt und in die jeweiligen Dateien integriert. Ausführlicher zur Neuorganisation der Einträge mit mindestens einer weiteren Auflage / Ausgabe unter Ausgaben.
Auch die Repräsentation der Autoren wurde geändert. Waren bisher alle in einer Datei versammelt, so dient diese jetzt nurmehr als Index. Die Autoren selbst sind nun in alphabetischen Dateien aufgeführt, wobei die Buchstaben I, J und X, Y zu jeweils einer Datei zusammengefasst wurden. Dies dient der besseren Übersichtlichkeit und dem schnelleren Zugriff. Schließlich wurden die zusätzlichen Informationen zu den Autoren wie Universitätsseiten, Websites oder Wikipedia-Einträge ersatzlos entfernt.
Die PDF zur Bibliographie wurde um die Jahre 1995 und 1996 erweitert.

Meister-Eckhart-Jahrbuch 9

Das Jahrbuch zur Konferenz in Mainz 2013 ist erschienen. Es enthält die meisten der dort gehaltenen Vorträge in (überarbeiteter) Artikelform - insbesondere den Abendvortrag von Alois M. Haas sowie einen Beitrag von Gottfried Thore Drywa, der in Mainz nicht gehalten wurde. In diesem Zusammenhang sind die der Website zwischenzeitlich gemeldeten Publikationen mit aufgeführt inkl. einer Doktorarbeit von Saulo Matias Dourado und einem Nachtrag zu 2014 von Christian Jung (s. Feed).

Abstracts, Ausschreibung, Beirat

Zu der Jahrestagung im März liegen nun die Abstracts vor. Für die Jahrestagung im März 2016 in Hamburg wird um Texte gebeten (einzureichen bis zum 31. Juli 2015). Die Liste des aktuellen Beirats der MEG wurde aktualisiert.

Encyclopédie des mystiques rhénans

 

Wie angekündigt, sind jetzt knapp 50 Artikel aus der 2011 erschienenden Encyclopédie des mystiques rhénans d'Eckhart à Nicolas de Cues et leur réception angeführt, die sich besonders mit Eckhart beschäftigen (nicht in der PDF der Bibliographie enthalten). Dabei sind einige Titel mit den entsprechenden Seiten auf eckhart.de  verknüpft. Die Website wurde aus diesem Grund aktualisiert, speziell die Quaestiones parisienses enthalten jetzt auch die Texte, die Grabmann 1927 als "zweifelhafte Quaestionen Eckharts" abdruckte und die in der Edition von Sturlese im gerade abgeschlossenen Band 1,2 der Lateinischen Werke enthalten sind.

Bibliographie

83 Titel sind hinzugekommen, 2 wurden entfernt. Die neuen verteilen sich wie folgt: 2015 (13); 2014 (53); 2013 (3); 2012 (8); 2010, 2009, 2008 und 2005 (je 1); 2007 (2) - s. Feed. Enthalten sind darin zwei französische Aufsatzsammlungen 2012 und 2014. Entfernt wurden 2 Titel aus 2014 und 2000. Diese Entfernungen sind der Überlegung geschuldet, dass Übersetzungen von Titeln zu Eckhart bzw. von Büchern, in denen u.a. auch Beiträge zu Eckhart zu finden sind (wie z.B. Philosophielexika o.ä.) nicht länger mehr als eigene Einträge geführt werden, sondern nur noch als Verweise. Mit dieser Arbeit wurde gerade erst begonnen - das wird sich also noch einige Zeit hinziehen und vermutlich etwa 100 bis 150 Titel betreffen. Entsprechend werden auch die Autoren aus der alphabetischen Liste entfernt werden. Von daher sind die aktuell 2.414 Titel (inkl. 54 Aufsatzsammlungen) von 1.166 Autoren nur als 'transitional' zu verstehen.
Ebenfalls entfernt wurden die Verweise auf 'Refdoc.fr', da: "The Refdoc catalogue can be used by members of the CNRS and French Higher Education and Research to consult bibliographic records and order document copies", d.h., der Katalog ist nicht mehr öffentlich. Die von 'cat. inist' (ebenfalls zu Refdoc gehörig) bis 2007 zur Verfügung gestellten Dokumente können zwar noch eingesehen werden, aber eine neue Suche ist nur noch den o.a. Personen möglich.
Geändert wurde die bisher unter Bibliographie eingereihte Tabelle der Übersetzungen des Eckhartschen Oeuvres bzw. der Pseudo-Eckhartiana. Die Tabelle steht jetzt für sich allein und ist sortierbar nach Jahr, Autor, Sprache und Text, was die Übersichtlichkeit wesentlich erhöht.
Sozusagen nach "Redaktionsschluß" liegt mir die Encyclopédie des mystiques rhénans d'Eckhart à Nicolas de Cues et leur réception aus dem Jahr 2011 vor, die eigentlich einer eingehenderen Würdigung bedarf. Dieser Band gehört in den Bücherschrank eines Jeden, der sich mit Eckhart, Tauler, Seuse oder Nikolaus von Kues beschäftigt. Eine Liste der gut 30 Aufsätze, die sich allein mit Eckhart beschäftigen, wird demnächst beigefügt. Eine Übersetzung in möglichst viele Sprachen wäre wünschenswert.

Jahrestagung Freiburg 2015

Die diesjährige Tagung "Von Schwester Katrei bis zum »Frankfurter«. Meister Eckharts Wirkung im 14. und 15. Jahrhundert." Wissenschaftliche Tagung in Zusammenarbeit mit der Meister-Eckhart-Gesellschaft und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg findet von Freitag, den 13. bis Sonntag, den 15. März an der Katholischen Akademie Freiburg  statt. Anmeldungsunterlagen im Flyer.

 2014

 Jahrbuch 8

 

Das Meister-Eckhart-Jahrbuch 8 mit einer Auswahl von Vorträgen der Jahrestagung 2012 in München "Religiöse Individualisierung in der Mystik. Eckhart - Tauler - Seuse" ist erschienen. PDFs des Inhaltsverzeichnisses, des Vorworts und eine Leseprobe (die ersten 9 Seiten) des Artikels von Jörg Rüpke befinden sich hier. Die für die Eckhart-Bibliographie relevanten Artikel sind zum Jahr 2014 aufgeführt.

 Bibliographie

 

Die halbjährliche Suche erbrachte 97 neue Titel, davon 62 für 2014, 17 für 2013, je 2 für 2004 und 2006 und je einen Nachtrag für die Jahre 2000, 2001 und 2011 (s. Feed). Auch konnte ein niederländischer Band aus 2010 mit zehn Beiträgen sowie einige Rezensionen nachgereicht werden. Damit sind aktuell 2.335 Titel (darunter 52 Aufsatzsammlungen) von 1.130 Autoren und Autorinnen erfasst.
Der Anteil der internationalen Beiträge steigt weiter, nur in den Jahren 2011, 2008, 2007 und 2003 lag er unter 50 %. Die außereuropäische Rezeption Meister Eckharts ist hierzulande jedoch kein Thema oder wird, wenn überhaupt, nur im Bezug auf Japan wahrgenommen (vgl. Beckmann 1995).
Die Übersetzung der deutschen Werke schreitet ebenfalls voran. Wiesław Szymona hat die polnische Übersetzung der Prr. Quint 60-86 (DW 3) veröffentlicht und gleichzeitig eine Auswahl aus dem Werk vorgelegt. Auch die erstmals 1983 veröffentlichte portugiesische Übersetzung der DW 1-3 und 5 von Ilse Teresa Masbach de Brugger (eine Auswahl daraus legte Mauricio Beuchot 1998 vor) wurde 2013 neu aufgelegt. Eine Liste der Übersetzungen seit 1995 findet sich übrigens hier.

 Neuer Präsident | Bericht der Tagung in München | Suchfunktion

 

Prof. Freimut Löser ist seit der letzten Mitgliederversammlung im März neuer Präsident der Meister-Eckhart-Gesellschaft. Er tauscht den Platz mit Prof. Dietmar Mieth, der damit zum Vizepräsidenten gewählt wurde. Ansonsten bleibt beim Vorstand und erweiterten Vorstand alles beim Alten.
Prof. Mieth hat auch einen umfangreichen Bericht zu der Tagung in München 2014 eingesandt, der die Inhalte der Vorträge zusammenfasst und insbesondere den öffentlichen Abendvortrag von Prof. Ueda ausführlich referiert.
Hinweis: Die Suchfunktion ist z.Z. außer Dienst, da atomz.com seine Dienste eingestellt hat. Ich bin auf der Suche nach einer Alternative. Bis diese gefunden und implementiert ist, kann die Suche leider nicht genutzt werden.

 Handschriftenpräsentation

 

Wie im letzten Eintrag bereits angekündigt, können die von der Meister-Eckhart-Gesellschaft erworbenen Scans der lateinischen Handschriften CA 2° 181 (Sigle E) und CA 2° 321 (Sigle F) aus der Erfurter Bibliotheca Amploniania nun online (in fünf Auflösungsstufen) eingesehen werden. Auf der neuen Handschriften-Seite sind die Informationen zu den beiden Hss. und dem selbstprogrammierten Viewer zusammengefasst. Angezeigt werden jeweils nur die Bilder mit den Eckharttexten; die vollständigen Handschriften können jedoch als PDF heruntergeladen werden. Zusätzlich kann man die Texte der Hs. E mit dem Textabdruck von Denifle (1886) vergleichen. Ein Vergleich mit Konrad Weiss' Abdruck der Rezension E in den lateinischen Werken (Bd. 1,1) ist leider nicht möglich, da Kohlhammer dafür keine Genehmigung erteilt hat.
Direkt zur Präsentation der Handschriften CA 2° 181 und CA 2° 321.

 Bibliographie | Handschriften

 

Nachdem das Meister-Eckhart-Jahrbuch 7 (abgekürzt MEJB oder MEJb) frisch eingetroffen ist, war es an der Zeit für die halbjährliche Überarbeitung der Bibliographie. Das Jahrbuch belegt (bis auf einen Aufsatz von A. Palazzo) fast alle Plätze für 2014 (10 Einträge plus dem Jahrbuch als Aufsatzsammlung selbst) und beansprucht eine Aktualisierung der Publikationen sowie eine Verlinkung der Tagung München 2010 mit den entsprechenden Artikeln. Zu 2013 wurden 26 neue Arbeiten ausfindig gemacht, zu 2012, 2009, 2008 und 2002 Aufsätze nachgetragen (s. Feed) und über den Zeitraum 1997-2012 Rezensionen nachgereicht. Die Übersicht über die Übersetzungen von Texten Eckharts wurde ergänzt und die PDF entsprechend aktualisiert.
Insgesamt sind nun seit 1995 2.189 Einträge verzeichnet, zu denen 50 Aufsatzsammlungen hinzukommen. Geschrieben wurden die Aufsätze, Monographien etc. von 1.081 Autoren und Autorinnen in 39 Sprachen (s. internationale Beiträge).

Handschriften: Dank des Einsatzes von Prof. Dietmar Mieth ist es endlich möglich geworden, Scans der Hss. Cod. Ampl. 2° 181 (Sigle E ) und 2° 321 (Sigle F ) zu erwerben. Die Kopien liegen vor und sollen demnächst auf dieser Website einsehbar sein, wobei noch an der Präsentation (sprich: der programmtechnischen Umsetzung) gearbeitet wird. Von besonderem Interesse ist hierbei die Handschrift E, die noch zu Lebzeiten Eckharts entstand und den ersten Bearbeitungsstand der Prologe zum Opus Tripartitum , den Kommentaren zu Genesis (I), Exodus und Sapientia sowie zu In Eccli.  zeigt. Ausführlich besprochen wird die Hs. von Konrad Weiß in der Einführung zu LW 1[,1] (1964) und von Loris Sturlese in seinem Aufsatz "Meister Eckhart in der Bibliotheca Amploniana" (1995). Textabdrucke stammen von Heinrich Denifle (1886) und K. Weiß, LW 1, S. 35-101, die - soweit möglich - parallel zu den Bildern der Hs. angezeigt werden. Die Handschrift wurde leider noch keiner eigenen kritischen Edition unterzogen; sie erscheint in den Lat. Werken nur im Variantenapparat im Vergleich zur 'CT-Rezension', d.h. der 'normierten' Ausgabe anhand der Hss. Cues Cod. 21 (Sigle C ) und Trier Cod. 72/1056 (Sigle T ). Dabei wäre eine eigene Edition wie die von Sturlese aufgrund seines Fundes der Hs. Oxford Cod. Laud. misc. 222 (Sigle L ; LW 1,2) sicher hilfreich für das Verständnis der Entwicklung Eckharts bei der Bearbeitung v.a. der Kommentare.

Symposium

 

Veranstaltung: Mystik im Mittelalter. Gegensatz oder Vollendung der Vernunft? 
7. Symposium zur Philosophie des Mittelalters
Leibnitz Universität Hannover, 25.-27. Februar 2014
Das Programm und Anmeldeinformationen finden Sie hier .

2014
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Dietmar Mieth in Erfurt

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2013
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Foto: Mika Matsuda

Foto: Mika Matsuda

 2013

 Tagung 2014 | Büro | Denkmal | Seminar

 

Tagung: Das Programm der Jahrestagung 2014 liegt nun vor (und wurde auch schon an die Mitglieder der MEG verschickt). Sie wird zum dritten Mal nach 2010 und 2012 in Zusammenarbeit mit der Kollegforschergruppe „Religiöse Individualisierung in historischer Perspektive“ am Max Weber Kolleg der Universität Erfurt  und Katholische Akademie in Bayern  in München stattfinden.

Büro: Seit Oktober ist auch das Büro der Meister-Eckhart-Gesellschaft in der Predigerstr. 3, 99084 Erfurt, im Pfarrhaus aus dem 18. Jahrhundert, eingerichtet und an das britische Forschungsprojekt „Meister Eckhart und die Universität Paris“ (Leitung: Markus Vinzent) übergeben worden.
Das Max Weber Kolleg der Universität Erfurt hat die vorhanden Forschungsinitiativen von Markus Vinzent, seinen Mitarbeitern, Andres Quero-Sánchez und Dietmar Mieth zu einer „Forschungsstelle Meister Eckhart“ zusammengefasst.

Denkmal: Am 8. Dezember sind in Erfurt vor der Predigerkirche sieben Sprüche des Meisters als Bodendenkmal eingeweiht worden (s. Zeitungsartikel ). Dietmar Mieth hielt zu diesem Anlaß eine kleine Ansprache:
"Als Präsident der Meister-Eckhart-Gesellschaft beglückwünsche ich die Predigergemeinde für die Idee und die Ausführung dieses Denkmals vor dem Hauptportal der Predigerkirche. Es ergänzt das Denkmal im Seitenportal der Kirche. Es zitiert den Meister selbst. Man kann nun stehen bleiben, und von ihm lesen. Zitiert werden Worte, die er genau hier in Erfurt gesprochen hat und niederschreiben ließ. Die Worte sind aus Gesprächen mit seinen Mitbrüdern im Kloster, aber auch auf den Hintergrund von Gesprächen in der Stadt 1294-1298 entstanden.
Der Dominikaner Eckhart, in Tambach geboren, war damals Prior des Klosters und Vikar für die Thüringer Dominikaner-Klöster insgesamt. Später kehrte er als Magister (deutsch: Meister) von Paris (1303) nach Erfurt als Leiter der gesamten nordostdeutschen Ordensprovinz zurück. Die Stadt Erfurt hat dies 2003 mit sehr viel Einsatz gefeiert, und die Eckhart-Tage im Juli 2013 - in Erinnerung an den Thüringer Eckhart als „Begründer der Rheinischen Mystik“ - wurden gut aufgenommen. Inzwischen haben wir in der Predigerstraße 3 ein Büro und am Max Weber Kolleg eine Forschungsstelle begründet. Hilfreich war dabei, dass ein großes britisch finanziertes Projekt „Meister Eckhart und die Universität Paris“ den Weg nach Erfurt an das Max Weber Kolleg fand.
Der Meister Eckhart ist aus mehreren Gründen berühmt. Er war ein Sprachgenie. Manche Wörter der deutschen Sprache gehen in ihrer Bedeutung auf ihn zurück. Wer heute von „Bildung“ redet, benutzt ein Wort, das Meister Eckhart geprägt hat. Ich hoffe, das Bildungsministerium weiß das. Dies gilt auch für das Wort „Wirklichkeit“, das bei Eckhart freilich noch viel mit „Wirken“ (schöpferische Tätigkeit) zu tun hat.
Eckhart ist ein „Lebemeister“, d.h. ein Lehrer des richtigen Lebens. Dazu wird er heute mit seinen geflügelten Worten im Internet reichlich zitiert. Vor allem das Wort „Gelassenheit“ ist von ihm geprägt worden. In der englischen und französischen Sprache benutzt man gern für Eckharts Lebenslehre das Wort „detachment“ - „détachement“ (Losgelöstheit).
Als religiöses Genie - als „ein gelehrter und heiligmäßiger Mann“ nach einer alten Chronik - ist Eckhart überall dort, wo man von „Mystik“ redet, d.h. in allen Weltreligionen präsent. An Erfurt ist man wegen Meister Eckhart interessiert, denn nur hier stehen Kirche und Kloster wie zu seiner Zeit. Eckhart ist freilich ein Christ für die Ökumene, denn er hat vor der konfessionellen Spaltung die religiöse Tiefe der Gottesgeburt in der Seele, die Offenheit des Glaubens für die Vernunft und die religiöse Freiheit des einzelnen entfaltet. Das Max Weber Kolleg der Universität Erfurt hat seit kurzem eine „Forschungsstelle Meister Eckhart“. Hier in der Predigerstr. 3, im Pfarrhaus, hat die Meister Eckhart Gesellschaft ein Büro eingerichtet, das derzeit von einem britischen Forschungsteam für das Thema „Meister Eckhart und die Universität Paris 1311-1313“ genutzt wird.
Ich selbst bin seit über 5o Jahren als katholischer Theologe von Meister Eckhart begeistert. Umso mehr freue ich mich darüber, dass sein Gedächtnis in seiner Heimat und insbesondere in der evangelischen Prediger-Gemeinde bewahrt und immer wieder erneuert wird. Herzlichen Glückwunsch!"

Seminar: Von Mi., 5. bis Sa., 8. Februar 2014 findet am Volkshochschulheim Inzigkofen (im Naturpark Obere Donau) ein Seminar zum Thema "Meister Eckharts Mystik - ein Modell für das gelingende Leben" unter der Leitung von Prof. em. Dr. Dietmar Mieth statt (s. Website ). Der Kurspreis beträgt 140,- €. Die Teilnehmer werden in den ehemaligen Nonnenzellen beherbergt und mit 4 Mahlzeiten am Tag versorgt.

 Bibliographie | Bericht

 

78 Titel (59 für 2013 und 19 Nachträge - s. Feed) sind hinzugekommen, wodurch die Bib. jetzt 2.198 Einträge von 1.071 Autoren und Autorinnen aufweist (davon 49 Aufsatzsammlungen wie Tagungsbände u.a.). Von dem Workshop bei den Eckhart Tagen in Erfurt (s.u.) sind sechs Vorträge in der epd-Dokumentation Nr. 34 erschienen, die auch online eingesehen werden können.
Ebenfalls eingesehen können nun kurze Zusammenfassungen der Vorträge der letzten Jahrestagung in Mainz.

 Workshop 14. und 15. November

 

Unter dem Titel: Thomas von Erfurt und Meister Eckhart  findet eine Tagung der Kolleg-Forschergruppe „Religiöse Individualisierung in historischer Perspektive“ am Max-Weber-Kolleg und des Großprojektes „Meister Eckhart und die Pariser Universität“ am King's College London, gefördert vom britischen AHRC, in Verbindung mit der Meister Eckhart Gesellschaft, organisiert von Prof. Dr. Dietmar Mieth und Prof. Dr. Markus Vinzent, in Erfurt statt.
Anmeldung über die Website  des Kollegs. Das Programm  der Veranstaltung.

 Eckhart Tage

 

Die Meister Eckhart Tage Erfurt 2013 (4. - 6. Juli) boten ein vielfältiges Programm (s.u.), zu dem u.a. ein zweitägiger Workshop und ein Einkehrtag gehörten, begleitet von der Lesung von Eckhart-Texten von Martina Gedeck und einer Predigt von Kardinal Prof. Dr. Walter Kasper in der Predigerkirche am 6. Juli 2013. Seine Predigt: Meister Eckhart Lese- und Lebemeister, deren Text er der Meister-Eckhart-Gesellschaft freundlicherweise zur Online-Präsentation zur Verfügung stellt (wofür wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken möchten) sowie zwei Berichte von Dietmar Mieth über die Eckhart Tage und den Workshop sind unter 'Erfurt 2013' zusammengefasst.
Die Veranstaltung wird voraussichtlich im Herbst in Straßburg fortgesetzt.

 Meister Eckhart

 

Eine begleitende Broschüre zu den Eckhart-Tagen in Erfurt (s.u.) mit einem Text von Dietmar Mieth: Meister Eckharts Faszination heute ist erschienen, die in Erfurt auch über die Tage hinaus ausliegen wird.
Außerdem anbei ein Flyer für ein Wochenendseminar vom 27. bis zum 29. September in Augsburg: Thema der Veranstaltung ist Meditationen mit Meister Eckhart "Gott ist Liebe". Die Referenten sind Lothar Heggmair, Prof. Dr. Ernst Hellgardt, Prof. Dr. Freimut Löser und Dr. Karl Heinz Witte.

 Jahrbuch 6

 

So kann es halt manchmal gehen. Einen Tag nach dem letzten Update lag das Meister-Eckhart-Jahrbuch 6, Meister Eckharts Erfurter ›Reden‹ in ihrem Kontext in der Post, wodurch die Bibliographie um 15 Titel für 2013 erweitert wird. Das Jahrbuch ist übrigens so "frisch", dass es bisher weder in der Datenbank der Deutschen Nationalbibliothek noch dem WorldCat-Katalog aufzufinden ist.

 Meister-Eckhart-Tage

 

Das vollständige Programm für die Meister-Eckhart-Tage in Erfurt vom 4. bis 6. Juli 2013 (s. u.) liegt nun vor:

  • Akademischer Workshop  am 04. und 05. Juli zum Thema "1313-2013: Der Thüringer Meister Eckhart als Begründer der Rheinischen Mystik?"

  • Lesung  von Texten des Meister Eckhart mit der aus Film und Fersehen bekannten Schauspielerin Martina Gedeck unter dem Titel "Vom Grund des Lebens". Die Lesung beginnt am 04.07. um 19.30 Uhr.

  • Einkehrtag  mit Renate Morawietz am 06.07. von 10.00 bis 18.00 Uhr

  • Ökumenischer Gottesdienst  mit einer Predigt von Kardinal Walter Kasper, Rom, und Musik zu Texten der Mechthild von Magdeburg

Umfangreiche Informationen finden sich auf der dazu eingerichteten Website .

Drei Einträge zu 2011 von Alessandro Palazzo und Nadja Bray sind zur Bibliographie hinzugekommen (Dank an Dott. Palazzo für die Mitteilung) sowie ein Nachtrag zu 2005 von Jan-Erik Hansen. Außerdem ist der bisher unter 2013 verzeichnete Aufsatz von Balázs J. Nemes bereits 2012 erschienen.

 Bibliographie | Videos

 

25 Titel (10 dt., je 6 engl. und frz., je ein ital., jap. und span.) für 2013 sind hinzugekommen (drei davon bisher unter 2012 und 2011) sowie Nachträge zu 2012 (1), 2011 (2), 2003 (1) und 1999 (1) - s. Feed. Damit sind aktuell 2.100 Titel (davon 48 Ausatzsammlungen) von 1.027 Autoren und Autorinnen gelistet. Fünf Einträge sind in mehrfachen Ausgaben erschienen (ClarkFlaschForellPetit und Schupp).

Von der Veranstaltung "Eine mystische Nacht mit Meister Eckhart – Magister, Manager, Mystiker" am 26. August 2011 (s. Aufsatzsammlung von 2012) ist eine Auswahl an Videos online gestellt:

 Jahrestagung Mainz 2013 | Eckhart 1313 - 2013

 

Das fertige Programm der bereits angekündigten nächsten Jahrestagung in Mainz vom 19. bis zum 21. April: "Sprachbilder und Bildersprache bei Meister Eckhart. Strategien des Sprechens über das Unsagbare" liegt nun vor. Die Veranstalter (die Meister-Eckhart-Gesellschaft und das Max-Weber-Kollegs für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien der Universität Erfurt (MWK) in Kooperation mit dem Erbacher Hof, Akademie der Diözese Mainz) freuen sich darauf, Sie in Mainz begrüßen zu dürfen (Anmeldung: s. Flyer).
In diesem Jahr werden in Erfurt "Eckhart-Tage" vom 4. bis 7. Juli stattfinden. Sie stehen unter dem Thema:

1313-2013. Meister Eckhart als "Begründer" der Rheinischen Mystik


Sie erinnern an Eckharts neue Aufgabe, vor allem in Straßburg, nach dem Ende seiner Lehrtätigkeit in Paris 1313 (vgl. Meister Eckharts Straßburger Jahrzehnt). Dessen wird dann auch in Straßburg am 20. September 2013 zusammen mit den Freunden der Rheinischen Mystik gedacht.
Die Eckhart-Tage in Erfurt umfassen einen Workshop (4./5.7.), einen Einkehrtag (6.7.), eine kleine Ausstellung, einen Lese-Abend (jeweils im Predigerkloster) und am 6. oder 7.7. einen ökumenischen Gottesdienst in der Prediger-Kirche, zu dem u.a. Kardinal Kasper zugesagt hat. Dazu gehören noch weitere Maßnahmen zum Eckhart-Gedächtnis bei der Predigerkirche. U.a. hat Dietmar Mieth mit einem Initiativkreis in Erfurt neue Broschüren für die Erkundung von Eckharts Spuren aufgelegt.
Dazu werden bald die entsprechenden Programme und Informationen veröffentlicht.

 Bibliographie

 

Die Bibliographie wurde vollständig überarbeitet. Anlaß war die Beseitigung eines bisherigen Mankos, der mehrfachen Aufnahme eines Titels aufgrund von weitere Auflagen oder Neuausgaben. Die Überprüfung jeder einzelnen Position führte dazu, dass etwa 120 Einträge entweder herausgenommen oder (zu einem kleinen Teil) verschoben wurden. Zur möglichst vollständigen Erfassung der Ausgaben einer Publikation habe ich eine eigene Datei erstellt, die zur Zeit 85 Titel aufweist, wobei auch Übersetzungen und Lizenzausgaben erfaßt wurden, wodurch sich zum Teil recht lange Listen ergaben (vgl. besonders Hans Joachim Störig und Erich Fromm). Aufgenommen sind nur Titel, von denen mindestens 3 Ausgaben erschienen sind. Verlinkt mit den Jahresdateien wurden dann entweder die Erstausgaben oder erweiterte Auflagen sowie die Übersetzungen. Eine Sonderstellung nehmen dabei die Ausgaben ein, die chronologisch vor der Bearbeitung des aktuellen Jahres liegen. Am Anfang jeder Jahresdatei sind zusätzliche Hinweise auf Erstauflagen, 2. Auflagen und weitere Ausgaben gegeben (zum Umgang mit den Mehrfach-Ausgaben vgl. auch die Angaben in der Bibliographie).
Im Zuge dieser Durchsicht wurde ein anderer Mangel - zumindest teilweise - beseitigt: der der korrekten Schreibweise der Einträge. Ausgenommen sind asiatische Zeichensätze; hier habe ich auf die Umschreibungen des WorldCat und der Deutschen Nationalbibliothek zurückgegriffen. Für die PDF war dazu die Umstellung auf einen Unicode-Font notwendig, der bei gleicher Schriftgröße wesentlich mehr Platz benötigt, weshalb die Datei statt bisher 150 nun 236 Seiten umfasst.
Außerdem förderte die Bearbeitung weitere 130 Einträge für 1996-2011 zu Tage sowie 60 für 2012 und 70 für das neu hinzugekommene Jahr 1995, wodurch die Bibliographie für die Jahre 1995-2013 jetzt insgesamt 2073 Titel umfasst, von denen es sich bei 48 um Aufsatzsammlungen handelt. Durch diese Erweiterungen verzeichnet die alphabetische Liste nun 1012 Autoren bzw. Autorinnen.
Schließlich habe ich die Angaben zur Online-Bibliographie überarbeitet, erweitert und aktualisiert und insbesondere eine Tabelle zu den Übersetzungen der Eckhart-Texte seit 1995 in 23 andere Sprachen erstellt, die die bisherige Darstellung ablöst und den Stand wesentlich ausführlicher und übersichtlicher als bisher abbildet.

Martina Gedeck, Erfurt

 2012

 AHRC-Major Research Grant for `Meister Eckhart´ project

 

Professor Markus Vinzent of the Department of Theology & Religious Studies at King’s has secured an AHRC-Major Research Grant (£571,000 for the years 2013-16) for the project 'Meister Eckhart and the Parisian University in the early 14th century - Codex Vaticanus Latinus 1086'. Professor Vinzent will direct the project as Principle Investigator, along with Professor Oliver Davies (Co-Investigator).

Meister Eckhart was one of the towering figures of early 14th Century humanist teachings of philosophy and theology at the University of Paris. The project, which includes one postdoctoral researcher and two PhD studentships, intends to rewrite the history of this time, broadening the textual basis for Eckhart and reading his texts against the background of other, largely unexplored scholars of his time.

Professor Vinzent introduces the project below: [zur Website ]

 Subskription

 

Die seit 1992 von der englischen The Eckhart Society  herausgegebene Zeitschrift "Eckhart Review" erscheint seit 2011 zweimal im Jahr unter dem neuen Titel "Medieval Mystical Theology". Mehr Informationen zur Zeitschrift und zur Subskription in der PDF oder online unter www.equinoxpub.com/MMT .

 Bibliographie | Call for papers

 

Neben vier Ergänzungen zu 1998, 2011 und 2012 (s. Feed) ist vor allem auf die 66 Einträge zu 1996 hinzuweisen, womit der erste Jahrgang vor 1997 erschlossen wird. Weitere Jahre werden sukzessive hinzukommen mit dem Ziel, eine vollständige Eckhart-Bibliographie über alle Zeiten hinweg zu erstellen. Neu hinzukommende Autoren sind in der alphabetischen Liste erfasst. Die Einträge vor 1997 werden jedoch erst dann in die PDF integriert werden, wenn die Bearbeitung abgeschlossen sein wird. Ebenso beziehen sich die Übersichten zu den internationalen Beiträgen und den Übersetzungen vorläufig weiterhin nur auf den Zeitraum von 1997 bis zum aktuellen Jahr.
Für die Jahrestagung der MEG (in Zusammenarbeit mit der Akademie des Bistums Mainz und des Max-Weber-Kollegs für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien, Erfurt), die in Mainz vom 19. – 21. April 2013 zum Thema "Sprachbilder und Bildersprache bei Meister Eckhart und in seiner Zeit" stattfinden soll, liegt ein Call for Papers vor, dass hier als PDF angesehen werden kann.

 Bibliographie

 

Bei Brill in Leiden erscheint voraussichtlich im Oktober "A companion to Meister Eckhart", herausgegeben von Jeremiah M. Hackett mit 23 Beiträgen in drei Teilen. Aus der Beschreibung:
"Part one deals with the life, works, career, and trial; Greek, Jewish, and Arabic philosophical sources, and some central philosophical ideas. Part two examines Eckhart as a Latin exegete, vernacular preacher, Eckhart's understanding of God, Eckhart as a reader of Maimonides and in relation to women's spirituality. Part three deals with the reception of Eckhart and his works from the fourteenth century to the twenty-first century. It covers fourteenth-century German readers of Eckhart, the fifteenth-century reader Nicholas of Cusa, the sixteenth-seventeenth-century reader Valentine Weigel, the reception of Eckhart in German idealism and romanticism and Eckhart and philosophy in the twentieth century."
Als Autoren der durchweg englischen Aufsätze sind Fachgelehrte von Karl Albert bis Lydia Wegener vertreten.

 Bibliographie | Tagung | Veranstaltungen

 

Seit der letzten Aktualisierung sind 64 neue Titel im laufenden Jahr erschienen (zum Teil in Aufsatzsammlungen). Weitere 15 Einträge können für 2011 (7), 2009 (4), 2007 (2) und 2006 (2) nachgereicht werden, wobei Frau Julie Casteigt von der Universität Toulouse besonderer Dank gebührt, die mir das Inhaltsverzeichnis ihres als Herausgeberin verantworteten Bandes "Maître Eckhart" sowie die Bibliographie ihrer Arbeiten zu Meister Eckhart zukommen ließ, die hier bisher nur unzureichend erfasst worden waren. Die PDF der Eckhart-Bibliographie wurde entsprechend angepasst.
Der Tagungsband zu der Veranstaltung "Mystik, Recht und Freiheit" in Mainz 2010 ist inzwischen erschienen (s. Mainz), allerdings nicht als Beihefte 4, sondern als eigenständige Publikation. Entsprechend ist der bisher als Beihefte 5 gedachte Band "vorgerückt". Das Jahrbuch 5 der Jahrestagung in Regensburg 2009 steht kurz vor der Veröffentlichung und auch das Jahrbuch 6 soll noch in diesem Jahr erscheinen.

Zu der Mitgliederversammlung auf der Tagung im März in München legte der Vorsitzende der Gesellschaft, Prof. Dr. Dietmar Mieth, einen Bericht vor, der hier in Auszügen vorliegt. Aus dem Protokoll der Versammlung, auf dem ein neuer Vorstand gewählt wurde (s. Gesellschaft), sind einige Punkte zusammengefasst aufgelistet.

Für den Herbst sind zwei Veranstaltungen geplant, auf die kurz hingewiesen werden soll:
So wird am 7.-8. September in Leuven die bereits angekündigte Konferenz (s. 22. Februar): "Commitments to Medieval Mystical Texts within Contemporary Contexts " stattfinden sowie vom 21.-23. September das Seminar "Meditationen mit Meister Eckhart" in Augsburg, auf dem Prof. Dr. Ernst Hellgardt, Prof. Dr. Freimut Löser und Dr. Karl Heinz Witte referieren werden (s. Flyer außen | innen).

 Bibliographie

 

29 neue Titel sind hinzugekommen: eine Vorankündigung für 2013, 18 neue Titel für 2012, acht Nachträge für 2011 (s. Feed) und je ein Nachtrag für 2010 und 2008. Die Ankündigungen für das Jahrbuch 5 und die Beihefte 3 und 4 aus 2011 wurden auf 2012 verschoben, einige Einträge haben Erweiterungen erfahren und mehrere Texte sind online lesbar wie die Rezension von B. J. Nemes zum Band Lectura Eckhardi III, die Texte von Newheiser (2012) und Ignat (2011) sowie fünf Beiträge von Ian Almond aus 1999 (Doing ..., Negative ...), 2000 (Absorbed ..., How NOT ...) und 2001. Der aktuelle Stand kann auch als PDF abgerufen werden.
Zu den in diesem Jahr erscheinenden Publikationen zählt auch die Übersetzung der Predigten 87 - 105 in die französische Srache von Jeanne Ancelet-Hustache. Damit kann also jeder Franzose die Predigten in der ihm vertrauten Sprache lesen, während wir auf die neuhochdeutsche Übertragung wohl noch bis zum Jahr 2017 warten müssen (vgl. Steer2011, S. 168), falls sich dieser Termin - wie schon so oft - nicht wieder als verfrüht erweist. Glückliches Frankreich!

 Veranstaltung

 

Am 20. und 21. April findet in Bernkastel-Kues ein Symposium zum Thema "Die Aktualität von Meister Eckhart und Nikolaus von Kues" statt. Veranstaltet wird das Symposion von der Kueser Akademie für Europäische Geistesgeschichte, der Cusanus-Gesellschaft Bernkastel-Kues, der Equipe de recherche sur le mystiques rhénans, Université Paul Verlaine, Metz und des Instituts für Cusanus-Forschung an der Universität und der Theologischen Fakultät Trier (s. Anmeldung und Programm  der Veranstaltung).

 Call for papers

 

Dear esteemed colleagues in Meister Eckhart Gesellschaft

In behalf of the Institute for the Study of Spirituality at the Faculty of Theology and Religious Studies, Catholic University of Leuven (KU Leuven, Belgium), I have been meaning to contact you.

We are planning to host a conference “Commitments to Medieval Mystical Texts within Contemporary Contexts” at our university on 7 and 8 September, 2012.
We wished to announce the call for paper proposals for this conference.
We would be very grateful if you could communicate this announcement to the members of the Gesellschaft.
In the attachment please find the PDF of the “Call for papers.”

Thank you very much for your attention.

Sincerely Yours,

Satoshi Kikuchi

Dr. Satoshi Kikuchi
Catholic University of Leuven
Institute for the Study of Spirituality
Faculty of Theology and Religious Studies
Sint-Michielsstraat 4 box 3101
3000 Leuven, Belgium
Tel: +32 16 328453
Email: satoshi.kikuchi[at]theo.kuleuven.be

 Call for Membership

 

Am 17. und 18. Februar findet in Louvain-la-Neuve (Belgien) eine Tagung zum Thema Esthetics and Spirituality statt. In diesem Zusammenhang soll dort eine Veranstaltung zur Gründung eines internationalen Netzwerks "Transdisciplinary Theorization of Spirituality" (TTS) abhalten werden, bei der auch die Publikationsreihe 'Esthetics and Spirituality' vorgestellt wird. Die Teilnehmer der Konferenz werden einen Ort und ein Thema für die erste eintägige Tagung des Netzwerks wählen, die noch in diesem Jahr stattfinden soll.
Weitergehende Informationen finden sich in den PDFs in englischer und französischer Sprache.

 Jahrestagung | Bibliographie

 

Vom 23. - 25. März 2012 wird die diesjährige Jahrestagung der Meister-Eckhart-Gesellschaft - wie schon 2010 - in München stattfinden. Die Tagung steht unter dem Titel "Religiöse Individualisierung und Mystik: Eckhart, Seuse, Tauler". Zum Programm.
Zur Bibliographie sind weitere 65 Titel hinzugekommen, vornehmlich aus 2011 mit einigen Nachträgen (2010, 2006 und 2001 - s. Feed) und Ankündigungen für 2012. Diese enorme Zunahme allein aus dem 4. Quartal 2011 dürfte hautsächlich dem Umstand geschuldet sein, dass viele Titel aus 2011 erst gegen Ende des Jahres in den Bibliotheken und damit den Katalogen ankommen.

2012
Mystik Recht und Freiheit.png
2011

 2011

 Veranstaltungen

 Bibliographie

 

22 weitere Einträge mit vier Nachträgen zu 2010, 2009 und 2008 sind hinzugekommen (Übersicht s. Feed) und dementsprechend die alphabetische Liste und die PDF aktualisiert.

 Veranstaltungen | Bibliographie

In der Zeitschrift "zur Debatte " der Katholischen Akademie in Bayern sind in der Ausgabe 5/2010 neun Vorträge der Jahrestagung in München in gekürzter Form erschienen. Zusammen mit weiteren Veröffentlichungen umfasst die Bibliographie nun 1.637 Einträge von 778 Autoren und Autorinnen.

 Erfurt

 

Der Bericht zur Jahrestagung in Erfurt liegt nun vor und kann hier eingesehen werden. Das Programm hat sich gegenüber der Vorankündigung leicht geändert.
Die Bibliographie ist um weitere 16 Titel (ein Nachtrag zu 2010) gewachsen (s. Feed). Die alphabetische Liste und PDF wurden entsprechend aktualisiert.

 Veranstaltungen | Bibliographie

Zur Bibliographie sind weitere Titel hinzugekommen (insgesamt 1.608; Einzeltitel s. Feed), wobei besonders Ferenc Bányai für seine übermittelte Liste gedankt sei. Für das 4. Quartal sind zwei neue Publikationen angekündigt: das Meister-Eckhart-Jahrbuch 5 (mit Aufsätzen der Tagung in Regensburg 2009) und die Beihefte 4 mit dem Titel "Mystik, Recht und Freiheit". Die PDF der Bibliographie befindet sich jetzt ebenfalls auf dem aktuellen Stand.

 Call for Papers

 

Am 2. Dezember 2011 veranstaltet das Marie Curie Network Mobility of Ideas and Transmission of Texts (MITT) zusammen mit der Ruusbroecgenootschap der Universität Antwerpen eine eintägige Konferenz über Johannes Tauler. Anlass hierzu ist das Gedenken zum 650. Todesjahr Taulers. (...)

Wir möchten daher gerne Wissenschaftler dazu einladen, ihre Forschungsergebnisse hinsichtlich dezidierter Aspekte des literarischen und spirituellen Erbes von Johannes Tauler auf unserer Konferenz zu präsentieren. Ein Abstract (Deutsch oder Englisch; max. 400 Wörter) für einen 30-minütigen Vortrag ist bis zum 30. April 2011 (...) einzureichen.

Ausführlicheres hierzu in der beigefügten PDF.

 Einladung zur Jahrestagung

 

Liebe Mitglieder der Meister Eckhart Gesellschaft,

hiermit lade ich Sie zur wissenschaftlichen Tagung im Jahr 2011 nochmals herzlich nach Erfurt ein.
Die Kosten der Referenten für diese Tagung trägt die Deutsche Forschungsgemeinschaft.
Die Mitglieder der MEG zahlen keinen Tagungsbeitrag.
Die Kosten für die Verpflegung betragen pro Tag pauschal 20,50 Euro.
Die Kosten für die Übernachtung sind unterschiedlich:
- Einzelzimmer pro Nacht 39,50 Euro zzgl. 5% Kulturförderabgabe
- Einzelübernachtung im Doppelzimmer pro Nacht 44,50 Euro zzgl. 5% Kulturförderabgabe
- Doppelzimmer pro Nacht: 66,00 Euro zzgl. 5% Kulturförderabgabe

Anmeldungen werden erbeten:

an das Max Weber Kolleg , z.Hd. von Frau Diana Püschel (diana.pueschel[at]uni-erfurt.de).

In der Hoffnung auf ein Wiedersehen mit vielen von Ihnen und auf aufbauende Gespräche,

 

Prof. Dr. Dietmar Mieth

Zum Tagungsprogramm.

 Bibliographie | Suche | Paris

 

Eine zweite intensive Recherche im Internet seit dem 20. September 2010 erbrachte weitere ca. 280 Titel, wodurch sich die Anzahl der Einträge auf 1.584 [26.3.11] und die der Autoren auf 764 seit 1997 erhöht. 793 oder knapp die Hälfte aller Titel erschienen auf deutsch, der Rest verteilt sich auf 26 Sprachen. Die deutschen und lateinischen Werke, die Legenden und Sprüche (Pfeiffer) und das Granum sinapis wurden in 19 Sprachen übersetzt. Ausführlicheres dazu im überarbeiteten Text zur Bibliographie.
Neu hinzugekommen im alphabetischen Teil sind Links zu Websites (soweit sie ermittelt werden konnten), die Informationen zu den Autoren enthalten.
Die Einträge zu den Jahrbüchern 3.2009 und 4.2010 wurden nach 2011 verschoben; die Einträge unter Publikationen entsprechend aktualisiert, wobei dort noch die Beihefte 3 aufgenommen wurden, die für das 2. Quartal 2011 angekündigt sind.
Da die systematische Erfassung der Titel noch eine Zeitlang auf sich warten lassen wird, wurde neu die Möglichkeit der dateiübergreifenden Suche auf der Website implementiert. Dabei können auch Wildcards verwendet werden, d.h. eine Zeichenfolge wie z.B. "m*sti*" findet sowohl "mystisch", "Mystik" als auch "mistica" oder "mystique" usw. (wobei das 'i' in der Zeichenfolge verhindert, dass auch "Meister" mit gelistet wird). Allerdings werden leider nur maximal zwei Ergebnisse pro Datei angezeigt, weshalb die Suche in einer Datei über die browsereigene Suchfunktion (Ctrl/Strg-F) weitergeführt werden muß.

Neu ist auch das Archiv, in das die nicht mehr aktuellen Informationen ausgelagert werden und die Datei zur Tagung in Paris im Mai 2010, die sich aufgrund des umfangreichen Berichts und zusätzlichen Anhangs seitens Herrn Mieths anbot.

 2010

 Vorläufiges Programm Erfurt 2011 | Bericht Mainz

 

Das vorläufige Programm der Jahrestagung in Erfurt vom 15. bis zum 17. April 2011 liegt nun vor (s. Tagungen).
Dietmar Mieth hat die in Mainz gehaltenen Referate einzeln zusammengefasst. Diese Zusammenfassungen, eine Einführung zur Tagung, das tatsächliche Programm und zwei Texte zur religiösen Freiheit (Eckhart, Marguerite Porete) können in der Datei mainz.htm nachgelesen werden.

 Online-Bibliographie

  

Die neue, vollständig aktualisierte Bibliographie, die inzwischen rund 1.300 Einträge und 650 Namen seit 1997 umfasst, ist nun online. Zusätzlich zur chronologischen und alphabetischen Erfassung aller Titel und AutorInnen bietet sie auch die Möglichkeit, nahezu jeden Eintrag in einer Bibliothek vor Ort zu suchen bzw. in Online-Katalogen zu recherchieren und teilweise den Abstract, das Inhaltsverzeichnis oder auch den Text selbst (als PDF  oder über Google-Books 'Vorschauansicht') einzusehen. Des weiteren werden über die intensive Nutzung einer Kommentarzeile weitere Informationen gegeben, mehrere Ausgaben eines Titels angezeigt, Buchreihen verknüpft (wie z.B. das Meister-Eckhart-Jahrbuch), alle relevanten Autoren eines Aufsatzsammlungsbandes angeführt, Rezensionen genannt usw. usf.
 Eine ausführlichere Einleitung kann unter Bibliographie gelesen werden. Alle Titel (bis 2010) sind als PDF abrufbar, allerdings ohne die hier gegebenen Verknüpfungen in den Kommentarzeilen und ohne externe Links zu den nur online verfügbaren Informationen.
 Im Zusammenhang mit der Bibliographie des laufendes Jahres wurde auch eine Liste der 'Vorträge 2010' erstellt, die anzeigt, welche öffentlichen Vorträge im Verlauf des Jahres wo gehalten wurden oder noch vorgetragen werden. Diese ist nicht nur aus zeitgeschichtlichen Gründen interessant, sondern liefert auch Hinweise auf Aufsätze, die in zukünftige Sammlungen eingehen werden.
 Die chronologische Reihenfolge findet sich auf eckhart.de .

  Außerdem wurden verschiedene kleinere optische und programmtechnische Änderungen vorgenommen und die Publikations- sowie die Links-Seite (Recherche) ergänzt.

 Wissenschaftliche Tagung in Mainz | Bericht der Tagung in Paris

 

Vom 10. bis zum 12. September 2010 findet am Ehrbacher Hof in Mainz eine wissenschaftliche Tagung der Kollegforschergruppe „Religiöse Individualisierung in historischer Perspektive“ des Max Weber Kollegs in Erfurt (MWK) in Verbindung mit der Akademie der Diözese Mainz und der Meister Eckhart-Gesellschaft (MEG) statt. Thema der Tagung ist: Mystik, Recht und Freiheit. Die spätmittelalterliche Suche nach religiöser Erfahrung im Kontext der Inquisition und ihre heutige Bedeutung für die Debatte um religiöse Freiheit. Das Programm und weitere Informationen unter Mainz 2010.

Dietmar Mieth hat einen Bericht über die Tagung in Paris verfasst, die ebenfalls unter Tagungen nachgelesen werden kann (s. Rencontre à Paris 2010).

 Stellenausschreibung

 

Am Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien der Universität Erfurt ist im Rahmen der Kolleg-Forschergruppe „Religiöse Individualisierung in historischer Perspektive“ gefördert von der DFG unter Leitung von Professor Dr. Hans Joas und Professor Dr. Jörg Rüpke eine Stelle für

eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (E13 TV-L)
(Kennziffer: 35/2010)


für das Teilprojekt 4 „Religiöse Bewegungen im Mittelalter“ zu besetzen. Dieses Teilprojekt wird von Prof. Dr. Dietmar Mieth geleitet. Die Stelle ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt für zunächst zwei Jahre zu besetzen und teilzeitgeeignet.

In dieser Zeit ist eine Habilitation an der Universität Erfurt mit einem einschlägigen Projekt zu bearbeiten sowie die Arbeit des Teilprojektleiters, insbesondere bei der Organisation von Tagungen, zu unterstützen. Bevorzugt wird dabei eine Kompetenz im Bereich der religiösen Bewegungen des Spätmittelalters. Erwartet wird zudem die Erbringung von 2 SWS Lehre im BA- bzw. MA-Studium einer Fakultät der Universität Erfurt. Nähere Informationen zur Kolleg-Forschergruppe finden sich unter http://www.unierfurt.de/max-weber-kolleg/kfg/  [Vollständige Stellenausschreibung als .pdf].

 Rehabilitation | Call for Papers Erfurt 2011

 

Markus Vinzent (Eckhart Society, s.u.) zum Stand der Dinge bzgl. der Rehabilitation Meister Eckharts: Meister Eckhart rehabilitated by the Pope Maître Eckhart réhabilité . Die dort angesprochenen Dokumente werden von Georg Steer in der Theologischen Literaturzeitung  veröffentlicht.
Der Call for Papers für die Jahrestagung in Erfurt 2011 (Meister Eckharts Reden für die Stadt. Die Erfurter Reden in ihrem Kontext) liegt vor. Arbeitstitel und Abstract (ca. 300 Worte) sollten bis zum 15.9.2010 eingereicht werden.

 Jahrestagung in München | Programm Paris

 

Da zum Programm einige Fotos und einer kurzer Bericht hinzugekommen sind, wurde alles zur Datei muenchen.htm zusammengefasst.
Das aktuelle Programm der Tagung in Paris liegt vor. Weitere Informationen (Rundbrief, Heinrich Heine Haus) finden sich im Mitgliederbereich des Forums .

 International Medieval Congress (IMC) in Leeds

 

Die Meister-Eckhart-Gesellschaft mit ihrem Vizepräsidenten Freimut Löser ist gemeinsam mit der englischen Eckhart Society , vertreten durch Markus Vinzent, auf dem International Medieval Congress  in Leeds (12.-15. Juli 2010) mit mehreren Sektionen und Vorträgen vertreten. Der IMC ist das größte Treffen von Mediävisten in Europa (vergleichbar dem in Kalamazoo, USA). Die "papers" (häufig vor einem, oft auch kleinen, Spezialistenkreis) gelten meist den neuesten Forschungen. Sie können dennoch natürlich (wie besonders die großen Plenar-Vorträge und die "Round Tables") auch von allgemeinem Interesse sein. Die Kongress-Sprache ist Englisch. "Legendär" unter allen Teilnehmern sind die Exkursionen, dieses Jahr z.B. auch zu den Corpus-Christi-Spielen in York. Frühzeitige Anmeldung empfiehlt sich.
Meister Eckhart wird behandelt in den folgenden sessions/papers (kleine Änderungen sind möglich):

Session 230. Eckhart in the Context of Philosophy  (12.7., 14.15-15.45):

  • Fiorella Retucci, Eckhart and Aristotle's Metaphysics

  • Charlotte Radler, 'Brimming with Minnewerk and Bekantnisse': Meister Eckhart's Mysticism beyond Affectivity and Speculation

  • Robert Dobie, Eckhart and Islamic Philosophy

Session 330. Making Eckhart Legendary  (12.7., 16.30-18.00):

  • Dagmar Gottschall, 'Meister Eckhart sprichet': On the Problem of Pseudo-Eckhart

  • Mikhail Khorkov, From Eckhart to Nicholas of Cusa

  • Stephan Grotz, Eckhart's Parisian Questions and their Context

Session 430. Medieval Eckhart in the Western and the Non-Western World: A Round Table Discussion  (12.7., 19.30-20.30).

Session 1230. Meister Eckhart's Sources  (14.7., 14.15-15.45):

  • Alessandra Beccarisi, Eckhart and the Book of the Twenty-Four Philosophers

  • Elisa Rubino, Eckhart and Origen

  • Alessandro Palazzo, Eckhart and Plato

Session 730-b. The Journey of the Soul to God  (13.7., 14.45-15.15)

  • Nikolay Bondarko, How to Love God?: Meister Eckhart in the Context of the German Franciscan Discourse of Divine Love (MSS. Giessen, UB, 879 [Sigle Gi1] and St Gallen, Stiftsbibl., 955 [Sigle G8])

Session 1330. Editing Eckhart  (14.7., 16.30-18.00):

  • Loris Sturlese, Editing Eckhart, I: Latin Works

  • Freimut Löser, Editing Eckhart, III: German Theological Works

  • Nicola Spanu, Christopher Wojtulewicz, Eckhart and the 'Dubious' Parisian Questions

Session 1430. Special Lecture  (14.7., 19.30-20.30):

  • Markus Vinzent, Rediscovered 'Parisian Questions' of Eckhart

 Bibliographie

 

Die Bibliographie 1997-2010 wurde vollständig überarbeitet. Als html-Datei steht die Bibliographie mit den bisherigen Titeln 1997-2008 zur Verfügung, ergänzt um die Jahre 2009 und 2010, die bzgl. der letzten Aktualisierung erweitert wurden. Eine vollständige Bibliographie mit über 1.100 Einträgen kann als .pdf- oder .rtf-Datei abgerufen werden. Nach der Jahrestagung in München wird die .htm-Datei umstrukturiert, ergänzt und um weitere Informationen sukzessive erweitert werden.

 Zur Bibliographie / Veranstaltungen zum 750. Geburtstag

 

Hinzugefügt wurden Titel zum Jahr 2009 und Buchankündigungen für das laufende Jahr 2010.
Die Liste wird im Verlauf der nächsten Wochen und Monate eine kontinuierliche Weiterentwicklung erfahren und zusätzlich zur bestehenden Datei auf eine andere Grundlage gestellt werden.
Auf eckhart.de  ist eine Auswahl aus Veranstaltungen zum Eckhart-Jahr 2010 angeführt mit Links zu Blogs, Medien (Radio und TV) u.a.

 Programm der Jahrestagung in München

 

Das endgültige Programm der Tagung vom 12.-14. März 2010 ist jetzt unter Tagungen aufgeführt.
Für das Vorprogramm (Fr., 12.3., 10.30 Uhr) ist die Teilnehmerzahl fast erreicht. Sie wird aber bald überschritten sein, so dass sich gerade hierfür eine zügige Anmeldung empfiehlt (Robert.Steinke[at]phil.uni-augsburg.de bzw.: Universität Augsburg, Lehrstuhl für Deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters, Herrn Robert Steinke M.A., Universitätsstr. 10, 86135 Augsburg).
Die Einladung zur Mitgliederversammlung (Sa., 13.3., 20.15 Uhr) wurde mit der letzten Post (11.2.) verschickt, sie kann aber auch im Forum  eingesehen werden, sofern man dort als Mitglied angemeldet ist.

2010
2009

2009

Rundbrief und Einladung an die Mitglieder der Meister Eckhart Gesellschaft

 

Liebe Mitglieder der Meister-Eckhart-Gesellschaft,

hiermit laden wir Sie zur öffentlichen Jahrestagung der MEG vom 12. bis 14. März 2010 in die Katholische Akademie in Bayern , Mandlstr. 23, 80802 München, herzlich ein. Eine weitere Einladung mit dem Flyer wird Sie per Post über die Akademie Anfang des neuen Jahres erreichen. Sie können sich aber jetzt schon bei der im Briefkopf genannten Adresse voranmelden, damit wir übersehen, mit wie vielen wir aus unserem Kreis rechnen können.

Zugleich ist dies eine Einladung zur Mitgliederversammlung am 13. März 2010 im Rahmen dieser Tagung.

Meister Eckharts angenommenes Geburtsjahr 1260 steht im Jahr 2010 besonders im Zentrum der Erinnerung. Der Vorstand der MEG hat sich deshalb entschlossen, der MEG-Jahrestagung dieses Profil zu geben und sie unter das Motto "Meister Eckhart im Original: Fakten, Bilder und Legenden nach 750 Jahren" zu stellen. Dabei werden zwei Anliegen miteinander verbunden: Auf der einen Seite soll die heutige Eckhart-Rezeption in ihrer Chance, Pluralität und Ambivalenz beachtet werden, auf der anderen Seite soll Eckhart so vorgestellt werden, wie man es heute mit Hilfe wissenschaftlicher Bemühungen in größtmöglicher Nähe zum "Original" verantworten kann. Die Zusammenstellung der Vorträge folgt dem Anliegen, in einer Vortragseinheit möglichst beide Aspekte zu repräsentieren. Wir sind froh darüber und stolz darauf, dass es gelungen ist, für beide Anliegen prominente Vertreter zu finden, wobei sich dies, wie man sieht, ja auch in einer Person vereinigen kann.

Die bleibende Nachfrage und spirituelle Unruhe, die Meister Eckhart heute erzeugt, hat etwas mit ihm selbst und mit seiner Brücke zwischen Wissenschaftlichkeit bzw. Intellektualität und faszinierender Wegweisung in der Predigt zu tun. Das Programm spiegelt die Annäherungen an Meister Eckhart im Panorama der Bezugswissenschaften und unterschiedlichen Aneignungen wider.

Dank des Engagements der Katholischen Akademie in Bayern können wir unsere Jahrestagung mit ihrer Hilfe gestalten. Die Akademie bietet zwar einer größeren Zahl die Möglichkeit der Verköstigung, hat aber nur begrenzt Betten zur Verfügung. Daher hat die Akademie ein Kontingent im Exerzitienhaus Schloß Fürstenried bestellt, das man mit der U-Bahn erreichen kann. Für eine Übernachtung muss man 42.-, für die Verköstigung 14.- Euro pro Mittagessen oder Abendessen rechnen. Insgesamt summiert sich das dann auf 126.- Euro. Die Pausenbewirtung mit Kaffee u.a. ist davon getrennt bei dem Servicepersonal zu zahlen.

Dank der Großzügigkeit der Bayerischen Staatsbibliothek wird es möglich sein, in die wichtigsten Eckhart-Handschriften aus ihrem Besitz in einem Vorprogramm einzuführen. Dazu kommen eventuell noch Leihgaben aus anderen Bibliotheken, über die noch verhandelt wird. Daraus wird sich ein Spektrum für die gesamte Eckhart-Überlieferung ergeben. Tatsächlich im Original vorgelegt, gezeigt und besprochen werden u.a.: Ein vor nicht langer Zeit aufgetauchtes wertvolles Pergamentfragment mit Predigten des "Gottesgeburtszyklus", der "Rebdorfer Eckhart-Kommentar" (zur "Armutspredigt"), Pergamenthandschriften aus dem 14. und 15. Jahrhundert, Handschriften aus verschiedenen Frauen- und Männerklöstern und aus Laienbesitz. Eckharts Schriften, von den "Reden der Unterweisung", über die deutschen Predigten bis hin zu Spruchsammlungen und Legenden über ihn, vielleicht sogar eine der selten Handschriften des "Buches der göttlichen Tröstung", werden präsentiert. Achtung: Für dieses Vorprogramm ist eine gesonderte verbindliche Anmeldung nötig.

Diese Veranstaltung wendet sich nicht an Handschriften-Experten, sondern ganz bewusst an alle Mitglieder der Gesellschaft. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt (ca. 20); die Plätze werden in der Reihenfolge der verbindlichen Anmeldungen vergeben. Anmeldung (für dieses Vorprogramm!) an: Robert.Steinke[at]phil.uni-augsburg.de bzw.: Universität Augsburg, Lehrstuhl für Deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters, Herrn Robert Steinke M.A., Universitätsstr. 10, 86135 Augsburg.

Mit guten Wünschen für das kommende Weihnachtsfest und für das Eckhart-Gedenkjahr 2010

Dietmar Mieth (Präsident MEG) - Freimut Löser (Vizepräsident MEG)

Neues Forum

 

Das "Forum der Meister-Eckhart-Gesellschaft" ist erstellt und kann unter dieser Adresse  eingesehen werden. Es ist der inzwischen dritte Versuch (für die ersten beiden s. Forum  und MEG Mitglieder ). Nach einer Registrierung kann es für Beiträge genutzt werden, wobei für Mitglieder der MEG ein eigener Bereich eingerichtet ist.

Neuer Webmaster, neues Erscheinungsbild

 

Auf Vorschlag des bisherigen Webmasters der Internet-Präsenz der Meister-Eckhart-Gesellschaft, Dr. Karl-Heinz Witte, hat Eckhart Triebel (Berlin) nach Zustimmung des Vorstandes der Gesellschaft die Nachfolge Wittes als Webmaster übernommen. Zu diesem Anlaß präsentiert sich die Website in einem leicht veränderten Layout, womit die bisherigen Seiten unter einem neuen Menü gebündelt und um die Programme aller bisherigen Tagungen und die bisher erschienenen Publikationen erweitert werden. Neu hinzugekommen sind weiterhin eine erste Liste von Links, d.h. Verweise auf andere Seiten im www (Web, Internet) sowie das Impressum.

Rundbrief an die Mitglieder der Meister Eckhart Gesellschaft

Sehr geehrte Damen und Herren,

viele von Ihnen haben sich gefreut, mit etwas Verspätung das zweite Jahrbuch der Meister Eckhart Gesellschaft zu erhalten, das die Tagung in Straßburg (2006) dokumentiert. Die Rückmeldungen sind sehr gut, es ist ein repräsentativer, innovativer und perspektivenreicher Band geworden. Ich möchte darauf hinweisen, daß mit der Mitgliedschaft die Frage verbunden ist, ob man das Jahrbuch zum Vorzugspreis erhalten will. Ist dies bejaht, kommt das Jahrbuch routinemäßig.

Das nächste Jahrbuch (Eckhart und Augustinus, Würzburg 2007) ist ebenso auf dem Wege wie das Jahrbuch darauf (Cusanus und Eckhart, Trier 2008). Wir hoffen, daß beide zum Jahresende auslieferbar sind.

Die Jahrestagung der MEG in Regensburg ("Wie denkt der Meister?" 17.-19.April 2009), welche einen Überblick über philosophische Studien zu Meister Eckhart lieferte und in Zusammenarbeit mit dem philosophiehistorischen Institut der Universität Regenburg sowie der Katholischen Akademie in Bayern durchgeführt wurde, war sehr gut besucht und wurde von den Teilnehmern und Teilnehmerinnen mit Lob bedacht. An dieser Stelle danke ich Prof. Dr. Schönberger und Dr. Grotz für die umsichtige Planung und Gestaltung. Ebenso danke ich der katholischen Akademie in Bayern, die für eine breit gestreute Einladung sorgte und mit ihrem Team bei der Durchführung half. Hier bin ich oft, auch von Nicht-Teilnehmern, gefragt worden, ob Texte zur Verfügung stehen. Da wir die Texte im Jahrbuch veröffentlichen, dauert das noch an. Aber ich werde einen Überblick, dem sich meine Zusammenfassung in Regensburg anschließt, mit den Einladungen zu den nächsten Tagungen im Herbst verschicken.

Es handelt sich dabei um zwei Tagungen im Gedenkjahr 2010 (Meister Eckharts Geburt wird bekanntlich für 1260 angenommen). Die Jahrestagung der Meister Eckhart Gesellschaft mit der 2010 erforderlichen Mitgliederversammlung wird 12. bis 14. März 2010 in München in der Katholischen Akademie in Bayern stattfinden. Wir werden das Haus ganz zur Verfügung haben, so daß dort auch ein Teil der Übernachtungen möglich ist. Als Arbeitstitel für die Tagung, an der wir noch arbeiten, schlage ich nach Absprache mit dem Vorstand vor: „Meister Eckhart im Original. Die Texte des Meisters im Gespräch mit aktuellen Eckhartbildern“. Damit sind zwei Anliegen verbunden: erstens, eine textnahe Begegnung mit Eckhart zu ermöglichen; zweitens, über die unterschiedlichen Eckhart-Reprisen heute zu diskutieren.

Darüber hinaus haben wir als MEG eine Tagung in Paris angeregt und werden sie unter Federführung von Professor Dr. Ruedi Imbach (Sorbonne, derzeit Wissenschaftskolleg Berlin) gestalten. Sie wird 28. bis 30. Mai 2010 im Heinrich Heine Haus in Paris stattfinden. Das Thema ist „Rencontre á Paris 1310: Marguerite Porete, Dante, Lullus et Eckhart“. Ausgangspunkt ist die Verbrennung der Begine Marguerite Porete als hartnäckige Ketzerin am 1. Juni 1310 auf dem Marktplatz von Paris. Marguerite hat das berühmte und vielfach übersetzte Buch „Le miroir des simples ámes“ geschrieben. Viele Forscher gehen davon aus, daß Meister Eckhart das Buch kannte, so daß man Parallelen und Unterschiede ausweisen kann. Eckhart kam bekanntlich erst 1311 nach Paris, aber Dante weilte 1310 dort als poltischer Flüchtling und Reimundus Lullus, der u.a. einen berühmten Religionsdialog geschrieben hat, führte dort 1310 u.a. seine Auseinandersetzungen mit der Scholastik fort. Für das 700. Gedenkjahr für Marguerite sind auch weitere Veranstaltungen und Medien-Initiativen vorgesehen, um die ich bemühe und dann im Herbst Genaueres sagen kann. Leider wird die Übersetzung ihres Werkes (von Louise Gnädinger im Artemis Verlag), die längst vergriffen ist, nicht wieder aufgelegt.

Über weitere Planungen für 2010 als Eckhart-Gedenkjahr sind wir im Gespräch. Da ich seit April 2009, inzwischen in Tübingen pensioniert, wenn auch mit abnehmenden Aufwand weiter vertretend, als Fellow an einem Forscherkolleg des Max Weber Kollegs in Erfurt teilnehme, bin ich mit anderen Initiatoren auch darum bemüht, Meister Eckhart in Erfurt eine besondere Präsenz im Kulturleben 2010 zu verschaffen. Darüber hinaus sind wir schon länger in Verhandlungen darüber, ob und wie der von der Thüringer Regierung und Erfurter Universität ausgesprochene Wunsch, der MEG ein Erfurter Standbein zu geben, realisiert werden kann.

Über all das hoffe ich, bald mehr Informationen liefern zu können. Wir sind gut in der Zeit für die Planung 2010, die Publikationen, die Daten, die Häuser und die Themen stehen. Ich möchte allen Mitgliedern, die sich besonders bemüht haben, mir bei meiner Aufgabe zu helfen, herzlich danken.

Mit freundlichen Grüßen und guten Wünschen für die Sommerferien,

Prof. Dr. Dietmar Mieth

2004

Gründung der Meister-Eckhart-Gesellschaft

Bei der Gründungsversammlung am 24.04.2004 in Würzburg waren folgende Gründungsmitglieder zusammen gekommen:

 

Prof. Dr. Werner Beierwaltes, Würzburg
Prof. Dr. Alois M. Haas, Uitikon Waldegg
Prof. Dr. Ulrich Köpf, Tübingen
Paul J. Kohtes, Identity Foundation, Düsseldorf
Wolfgang Klimanek, Dachau
Prof. Dr. Volker Leppin, Jena
Prof. Dr. Freimut Löser, Augsburg
Prof. Dr. Dietmar Mieth, Tübingen
Prof. Dr. Nigel F. Palmer, Oxford
Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer, Freiburg i. Br.
P. Dr. phil. Walter Senner OP, Paris
Prof. Dr. Andreas Speer, Köln
Prof. Dr. Uta Störmer-Caysa, Mainz
Prof. Dr. Georg Steer, Veitshöchheim
Prof. Loris Sturlese, Lecce, Italien
Prof. Dr. Helmut G. Walther, Jena
Prof. Dr. Rudolf K. Weigand, Schweinfurt
P. Dr. Mauritius Wilde, Münsterschwarzach
Prof. Dr. Ruprecht Wimmer, Eichstätt
Dr. Karl Heinz Witte, München

Und folgende Personen haben ihre Zustimmung zur Gründung schriftlich mitgeteilt, ihre Mitgliedschaft in der Meister-Eckhart-Gesellschaft erklärt und betrachten sich in Abwesenheit als Gründungsmitglieder:

Prof. Dr. Jan A. Aertsen, Köln
Dr. Ria van den Brandt, Nijmegen
Prof. Dr. Wouter Goris, Köln
Prof. Dr. Kurt Gärtner, Marburg
Prof. Dr. Jeffrey Hamburger, Cambridge , USA
Prof. Dr. Burkhard Hasebrink, Freiburg i. Br.
Prof. Dr. Walter Haug, Kirchentellinsfurt (†)
Prof. Dr. Maarten Hoenen, Leuven, B
Prof. Dr. Ruedi Imbach, Belfaux, Schweiz
Prof. Dr. Raymund Klibansky, Oxford, GB (†)
Prof. Dr. Theo Kobusch, Bochum
Prof. Dr. Susanne Köbele, München
Prof. Dr. Niklaus Largier, Berkeley, USA
Dr. Hans-Jörg Leuchte, Berlin
Prof. Dr. Burkhard Mojsisch, Bochum
Prof. Dr. Bernard McGinn, Chicago, USA
Prof. Dr. Reinhardt, Institut für Cusanusforschung, Trier
Dr. Harald Schwaetzer, Institut für Cusanusforschung, Trier
Prof. Dr. Karl Stackmann, Göttingen

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